Dramatikerinnenfestival Graz 2017

Das Dramatikerinnenfestival in Graz ist gerade zu Ende gegangen. Es gab viele tolle Texte zu sehen und zu hören. Ich war als Performer dabei und durfte u. a. mit lieben KollegInnen den Text von Tanja Šljivar „All Adventurous Woman do“ zeigen und den Text von Christian Udo Eichner „Die Lücke“ mit einrichten.

Hier ein paar Eindrücke:

In diesem Bus haben wir gespielt.
Tonaufnahmen mit Sandra Schüddekopf und Florian Tröbinger
„Women“-Crew Sophia Laggner, Jaschka Lämmert, Moritz Beichl und moi

 

Heute Premiere „Aschenputtel“ in der Theaterscheune Dautenheim

Nach dreiwöchigen Probenlager auf dem Weingut Storr in Alzey-Dautenheim, bringen wir heute Abend diese besondere Aschenputteladaption auf die Bühne. Mit viel Musik, einem Posaunenchor aus Alzey, einem Bühnenbild im Stil des Barock und einer bezaubernden, französischen Hauptdarstellerin (Lise Gervais). Regie führt Anette Storr, das Bühnenbild gestaltet Eunsung Yang und die Musik hat Clara Gervais komponiert.

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Gastspiel „Mann im Fahrstuhl“ in Yasnaya Polyana

Es ist toll! Dank der Kulturdirektion Weimar habe ich eine Einladung auf das Tolstoi-Gut nach Yasnaya Polyana in Rußland. Zur Zeit proben wir noch kräftig an der Um(be)setzung meiner eigenen Arbeit „Mann im Fahrstuhl“ (nach Heiner Müller), die ich gemeinsam mit Friedemann Ziepert und Jonas Zipf 2013 in Jena entwickelt habe. Damals spielten wir im Container auf dem Theatervorplatz, jetzt in Rußland soll es auf großer Bühne und hoffentlich open Air gezeigt werden! Ich habe meinen lieben Kollegen Soheil Boroumand gebeten, mich zu begleiten, auf der Geige und nach Rußland. Am 30.06. starten wir und am 02.07. wird dort vor Ort unsere Vorstellung stattfinden. Wir sind schon voller Vorfreude und hoffen, dass unser Konzept auch den Russen Spaß machen wird.

Hier mit diesem link kann man sich einen Eindruck vom Festival machen: http://www.garden-of-geniuses.ru/festival/

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Nächste Vorstellung

Am 1./2./3. April könnt ihr meine Inszenierung von „Die Liebe deines (Über)Lebens“ am Neuen Schauspiel Leipzig erleben und am 8./9.April im Pöge-Haus in Leipzig-Ost. Kommt in Scharen, ich freu mich drauf!!!
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Die Liebe deines (Über)lebens

Der Ort: Ein stehen gelassenes Set einer Seifenoper? Die Chillout-Area einer Afterhour-Party?
Eine Wohnung für soziale Grenzgestalten?
Vier Menschen begegnen sich in immer anderen Konstellationen zwischen Angst und Liebe. Jeder will etwas sein für den Anderen, jeder optimiert sich, um den Ansprüchen des Anderen, aber auch denen des modernen Beziehungsmarktes zu entsprechen. Kann man überhaupt so lieben, wie uns das täglich vorgelebt wird? Wie weit geht man für die große Liebe? Reicht ein neuer Haarschnitt, oder muss es gar der Freitod sein? Wer glaubt denn überhaupt noch an die Liebe als wegweisendes Symbol jenseits verheissungsvoller Pommes-Werbeslogans und der Flucht ins Eigenheim mit Vorgarten und Schmusepop? Kann uns die Liebe noch etwas sagen? Über uns? Oder muss da was Neues her? Und was meine ich eigentlich, wenn ich sage:
“ICH LIEBE DICH”? Ist das eine Bejahung, eine Warnung, oder eine Drohung?

Eine Farce über “die schönste Sache, mit der man die Angst vor dem Sterben, die in uns allen wohnt, zumindest phasenweise vergessen machen kann.” (Maximilian Schell)

Es spielen: Florian Wessels, Mareike Dobberthien, Markus Braun, Soheil Boroumand
Text: Soheil Boroumand
Regie: Sebastian Thiers
Künstlerische Mitarbeit: Christian Udo Eichner